PRESSEMITTEILUNG: Sicherer Raum für Betroffene von häuslicher Gewalt:

Grüne hoffen auf Fördergelder für den Landkreis und planen Ausbau der Beratungsstellen und Infrastruktur im Landkreis Kitzingen

Die grüne Kreistagsfraktion und der Kitzinger Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen setzen sich verstärkt für den Schutz von Frauen und Kindern vor häuslicher und geschlechtsspezifischer Gewalt ein.

Ab dem Jahr 2027 kann der Landkreis Kitzingen durch Inkrafttretem des Gewalthilfegesetzes auf weitere Fördergelder für diesen Zweck hoffen. Im Ausschuss für Bildung und Soziales erklärte das Landratsamt, hierbei auf eine vom Freistaat Bayern in Auftrag gegebene Bedarfsanalyse angewiesen zu sein. Auf Basis dieser Grundlage würden Förderzahlungen berechnet werden. Sobald die Finanzierung der Infrastruktur rund um Frauenhäuser geklärt ist, möchte die Grüne Kreistagsfraktion eine zentrale, unterschwellig erreichbare Anlaufstelle für Frauen mit Gewalterfahrung erwirken. „Wir müssen jetzt handeln, um eine lückenlose Versorgung zu gewährleisten“, betont Kreisrat Jan Schneider, Mitglied im zuständigen Sozialausschuss und Kreisvorsitzender der Grünen Kitzingen. „Die Bereitstellung einer transparenten und niederschwelligen Beratungsstelle ist ein essenzieller Schritt. Es geht darum, den Zugang zu Hilfe so hürdenlos wie möglich zu gestalten und die notwendigen Strukturen so auszubauen, dass sie dem kommenden Rechtsanspruch von 2032 gerecht werden.“

Auf der letzten Mitgliederversammlung des Kreisverbandes wurde zudem ein Arbeitskreis gegründet, der sich seitdem speziell dem Thema Gewaltprävention und der Infrastruktur rund um Frauenhäuser widmet, um den Gewaltschutz im Landkreis nachhaltig zu verbessern. Die Mitglieder des Arbeitskreises werden die Umsetzung der geforderten Maßnahmen im Kreistag eng begleiten und sich weiterhin für eine wirksame Unterstützung von Frauen und Kindern einsetzen. In diesem Rahmen ist die Fraktionsvorsitzende der Grünen im Kreistag, Gisela Kramer-Grünwald bereits im Austausch mit regionalen Frauenhäusern und Expertinnen. „Wir möchten herausfinden, wie wir die Arbeit der Fachkräfte gezielt unterstützen können und welche konkreten Maßnahmen die Lage betroffener Frauen im Landkreis Kitzingen zügig und vor allem risikofrei verbessern würde. Hierfür bleiben wir mit den Frauenhäusern weiterhin im Austausch um gezielt handeln zu können, wenn die Finanzlage geklärt ist“, erklärt die Kreisrätin. Sowohl die Fraktion als auch der Kreisverband hoffen auf baldige Neuigkeiten zur Finanzierung aus München und arbeiten bereits an möglichen Konzepten um im Jahr 2027 bereits erste Maßnahmen vorzuschlagen.

Konstituierende Sitzung des ne…